Indikation zur stationären Verhaltenstherapie und medizinischen Rehabilitation bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen

 

 

Eine Vielzahl von Entscheidungsprozessen, welche Patienten mit welchen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in welchem Setting (stationäre oder ambulante Rehabilitation oder Akutbehandlung) mit welchen Erfolgserwartungen behandelt werden sollten, erfolgt nicht selten auf der Grundlage eines impliziten Handlungsverständnisses und auf der Basis von individuellen Entscheidungsregeln.
Gutachter, Kliniker und andere an den Indikationsprozessen Beteiligte stellen ihre Indikationskriterien und Indikationserfahrungen zu den jeweiligen Krankheitsgruppen (Affektive Störungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Somatoforme Störungen, Posttraumatische Belastungsreaktionen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Störungen der Impulskontrolle, ältere Patienten, Lehrer, u. a.) vor.
Die Entscheidung z. B. zu einer stationären verhaltensmedizinischen Rehabilitation kann jedoch nicht unabhängig von der konzeptionellen Differenziertheit einer konkreten Klinik getroffen werden. Die hierbei zu beachtenden konzeptionellen Rahmenbedingungen und Versorgungsstandards werden berichtet.


Inhalt:

A)    Konzeptionelle und methodische Aspekte von Indikationsstellungen

M. Zielke: Indikationsstellungen im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Anspruch und der Alltagspraxis

M. Zielke: Stationäre Indikationsstellungen zur Verhaltenstherapie bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen – Grundsätze und Erfahrungen

M. Zielke: Entwicklung einer Systematik zur Klassifikation von Krankheitsschweregraden und Behandlungsschweregraden zur Bildung von Patientenfallgruppen in der stationären Verhaltenstherapie am Beispiel der Rehabilitation von Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen

E. Maylath: Differenzierte Indikationsstellung zwischen stationärer Akutbehandlung und medizinischer Rehabilitation in der Psychosomatik

M. Nosper: Kriterienorientierte Indikationsstellung in der gestuften Versorgung. Kriterienorientierte Indikationsstellung mit der Checkliste CGPV

F. Baudisch, A.-M. Lischka, M. Linden: Das therapeutische Milieu – Die primäre Indikation zur Einweisung in eine stationäre Behandlung


B)    Indikationsstellungen bei spezifischen psychischen und Verhaltensstörungen

M. Zielke: Indikationsstellungen zur stationären Verhaltenstherapie bei affektiven Störungen

M. Zielke, S. Leidig: Indikation zur stationären Verhaltenstherapie bei Angststörungen

B. Sobottka, S. Sierich: Zwangsstörungen

G. Langs, D. O. Nutzinger: Somatoforme Störungen

M. Hartmann: Indikation zur verhaltensmedizinischen Rehabilitation und Behandlung von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen

P. Schuhler: Indikation zur verhaltensmedizinischen Rehabilitation und Behandlung bei Persönlichkeitsstörungen

M. Fauth: Die Posttraumatische Belastungsstörung als Folge von erlebten Unfällen, technischen Katastrophen und Naturkatastrophen

M. Vogelgesang: Spezifische Indikationsstellungen und ein stationäres Therapiekonzept bei posttraumatischer Belastungsstörung nach sexuellen Traumata

R. Keller: Indikation für stationäre verhaltensmedizinische Traumatherapie bei posttraumatischen Belastungsstörungen nach sozialer Gewalt

K. Barre, K.-H. Biesold: Posttraumatische Belastungsstörungen nach militärischen Einsätzen

M. Vogelgesang: Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und Binge-Eating-Störung – Spezifische Indikationsstellungen und Therapie

S. Baeck: Multiprofessionelle Behandlung bei Essstörungen, Schwerpunkt Binge-Eating, aus der Sicht und der 25-jährigen Erfahrung einer Mitarbeiterin einer Beratungseinrichtung

J. Petry: Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle – Pathologisches Glücksspielen

N. Dannigkeit, D. Kunz: Schlafstörungen und ihre Behandlung

J. Horn, W. Senft: Stationäre Therapie des quälenden chronischen Tinnitus – Verhaltensmedizinische Aspekte und Indikation

V. Ritter, U. Stangier: Indikation für verhaltensmedizinische Rehabilitation und Behandlung bei chronischen Hauterkrankungen

P. Schuhler: Indikationsstellungen und Behandlungserfahrungen bei Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in Verbindung mit Alkohol- und Medikamentenmissbrauch


C)    Indikationsstellungen bei Problemkonstellationen außerhalb der klassischen Krankheitsklassifikation

J. Schwickerath: Psychosomatische Reaktionsbildungen bei Mobbing am Arbeitsplatz – Hintergründe, therapeutisches Konzept und Indikation für stationäre Rehabilitation

A. Hillert, N. Sosnowsky, D. Lehr: Zwischen Burnout und krankheitsbedingter Frühpensionierung: Wann ist für Lehrerinnen und Lehrer eine stationäre verhaltensmedizinische Behandlung indiziert?

R. J. Knickenberg, M. E. Beutel, L. Schattenburg, R. Zwerenz: Indikationen zur stationären Rehabilitation bei älteren Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen

M. Zielke, M. Bäppler: Indikation zur stationären Verhaltenstherapie unter Berücksichtigung der spezifischen Problemstellungen und der therapeutischen Ansätze bei jugendlichen Patienten

A. Schumacher, O. Kristof, M. Zielke: Früherkennung und Risikomodifikation bei psychosomatischen Störungen – Erste Ergebnisse zu einem Frühinterventionsprogramm der Gmünder Ersatzkasse und der AHG Klinik Waren

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