Testverfahren

Bei der Entwicklung von Testverfahren aus der klinischen Perspektive von Baltic Bay Clinical Consulting wurde besonders darauf Wert gelegt, Messinstrumente zu konstruieren, die sich für den täglichen Gebrauch in psychotherapeutischen Praxen und Kliniken eignen, die aber gleichzeitig den Gütekriterien für Meßverfahren genügen und somit auch für angewandte Forschungsfragestellungen verwendbar sind. Die Handhabung sollte so vereinfacht werden, dass z.B. Kliniker ohne aufwändige individuelle Berechnungen sachbezogene Einschätzungen von Veränderungswerten im Therapieverlauf vornehmen können.

Baltic Bay Clinical Consulting verfügt über langjährige Erfahrungen in der Entwicklung solcher klinischer Untersuchungsinstrumente.

Die zur Entwicklung erforderlichen Arbeiten umfassen:

  • Festlegung des Untersuchungsgegenstands und klinisch-theoretische Zuordnung,
  • Zusammenstellung von Frageinhalten in Abstimmung mit dem jeweiligen klinischen Auftraggeber,
  • Erarbeitung des Erhebungsmodus und der jeweiligen Skalierung
  • Erprobung von Vorformen des Erhebungsinstrumentes an der avisierten klinischen Stichprobe und entsprechende Itemrevisionen,
  • Unterstützung bei der Datenerhebung,
  • Durchführung von erforderlichen methodischen Berechnungen (Faktorenanalysen, Itemanalysen) und Erstellung einer entsprechend bereinigten Endversion des Erhebungsinstrumentes,
  • Durchführungen von Validitätsberechnungen,
  • Unterstützung bei der Implementierung des Verfahrens in den Routinebetrieb,
  • Unterstützung bei den Konzeption und der Abfassung von zugeordneten Veröffentlichungen.

Von Baltic Bay Clinical Consulting selbst und in Kooperation mit Anderen entwickelte Meßverfahren:

Zielke M, Kopf-Mehnert C (1978) Veränderungsfragebogen des Erlebens und Verhaltens (VEV). Manual. Weinheim: Beltz Test Gesellschaft.

Zielke M , Kopf-Mehnert C (2001) 22 Jahre wissenschaftliche und klinische Erfahrungen mit dem Veränderungsfragebogen des Erlebens und Verhaltens VEV. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, Heft 53.

Zielke M (1980) Darstellung und Vergleich von Verfahren zur individuellen Veränderungsmessung. Psychologische Beiträge 22, 592-609.

Zielke M, Kopf-Mehnert C (2001) Der VEV-R-2001: Entwicklung und testtheoretisch Reanalyse der revidierten Form des Veränderungsfragebogens des Erlebens und Verhaltens (VEV) Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, Heft 53.

Zielke, M. (1999) Direkte und indirekte Veränderungsmessung bei Interventionsansätzen – Methoden und Ergebnisse. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 35, 3-13.

Zielke M (1980) Methodische Untersuchungen zum Veränderungsfragebogen des Erlebens und Verhaltens (VEV). Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie 1, 34-55.

Zielke M (1979) Entwicklung der Kieler Änderungssensitiven Symptomliste (KASSL). Diagnostica 25, 78-97.

Zielke M (1979) Kieler Änderungssensitive Symptomliste (KASSL). Manual. Weinheim, Beltz.

Zielke M (1979) Untersuchungen zur Änderungssensitivität und Änderungsstruktur der Kieler Änderungssensitiven Symptomliste (KASSL). Psychologie und Praxis 23, 123-134.

Zielke M (1980) Differentielle prognostische Validität der Kieler Änderungssensitiven Symptomliste (KASSL). In Hautzinger M, Schulz W (Hrsg) "Kongreß für Klinische Psychologie und Psychotherapie" Bd. 2, Berlin, 55-66.

Zielke M (1982) Probleme und Ergebnisse der Veränderungsmessung. In Zielke M (Hrsg) Diagnostik in der Psychotherapie. Stuttgart: Kohlhammer, 41-59.

Zielke M (1999) Direkte und indirekte Veränderungsmessung bei Interventionsansätzen - Methoden und Ergebnisse. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 45, 3-13.

Zielke M (1980) Untersuchung der Gütekriterien des Klienten-Erfahrungs-Bogens (KEB). Diagnostica 26, 57-73.

Zielke M (1982) Fragebogen zur Erfassung der symptomspezifischen Veränderungskontrollerwartung (SVKE). In Zielke M (Hrsg) Diagnostik in der Psychotherapie. Stuttgart: Kohlhammer, 252-280.

Zielke M (1992) Diagnostik: Von der Beziehung zur Klassifikation - oder umgekehrt? In Fett A (Hrsg) Diagnostik in der ambulanten Suchtkrankenhilfe. Freiburg: Lambertus, 10-27.

Zielke M, Anhäuser K (1992) Empirische Validierung eines Narzißmusfragebogens und seine Verwendung bei der Evaluation stationärer Verhaltenstherapie. Praxis der Klinischen Verhaltensmedizin und Rehabilitation 18, 123-145.

Zielke M (1994) Basisdokumentation in der stationären Psychosomatik. In Fachausschuß Psychosomatik des AHG Wissenschaftsrates (Hrsg) Basisdokumentation in der Verhaltensmedizin. Verhaltensmedizin Heute Bd. 2, 11-17.

Zielke M (1994) Basisdokumentation in der stationären Psychosomatik. In Zielke M, Sturm J (Hrsg) Handbuch Stationäre Verhaltenstherapie. Weinheim: Psychologie Verlags Union, 995-1007.

Dehmlow A, Zielke M, Limbacher K (1999) Konzeptionelle Gestaltung und Ergebnisse eines Entlassungsfragebogens nach stationärer Verhaltenstherapie. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 45, 28-34.

Zielke M, Missel P, Schneider B & Herder F (2001) Qualitätsbeurteilungen durch Patienten als Element der Qualitätssicherung in der medizinischen Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualitätssicherung, Schwerpunktthema: Qualitätsmanagement in der Rehabilitation, 96, Heft 1, 43-52.

Zielke M, Missel P, Schneider B & Herder F (2001) Qualitätsbeurteilungen durch Patienten als Element der Qualitätssicherung in der medizinischen Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen. Sucht aktuell,2, 22-28.

Zielke M (Hrsg.) (2006) Qualitätsbeurteilungen durch Patienten – Konzepte, Entwicklungen und Ergebnisse. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation. Themenschwerpunkt Heft 71. Pabst Science Publishers, Lengerich.

Zielke M et mult al. (2006) „Qualitätsbeurteilungen durch Patienten (QbP)“ – Konzeptionelle Gestaltung und Implementierung eines Entlassungsfragebogens nach verhaltensmedizinischer Behandlung und Rehabilitation. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 71, 12-16.

Zielke M, Dehmlow A, Herder F, Schmid F (2006) Gütekriterien des Fragebogens „Qualitätsbeurteilungen durch Patienten „QbP“ auf der Grundlage von stationären Behandlungsverläufen bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 71, 18-26.
 
Zielke M, Missel P, Schneider B, Herder F (2006) Qualitätsbeurteilungen durch Patienten als Element der Qualitätssicherung in der medizinischen Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 71, 27

Zielke M (2004) Diagnostik und Differentialdiagnostik des Mobbinggeschehens. In Schwickerath J, Carls W, Zielke M, Hackhausen W (Hrsg.) Mobbing am Arbeitsplatz. Grundlagen, Beratungs- und Behandlungskonzepte (41-75). Pabst Science Publishers, Lengerich.

Stapel M, Zielke M, Hoff-Emden H (2005) Qualitätsbeurteilungen stationärer medizinischer Rehabilitationsmassnahmen durch Kinder und Jugendliche. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 68, 24-29.

Stapel M, Zielke M, Hoff-Emden H (2005) VEV-K: Veränderungsfragebogen des Erlebens und Verhaltens für Kinder und Jugendliche für die Altersgruppen bis 12 Jahre (VEV-K-12) und bis 17 Jahre (VEV-K-17). Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 68, 51-60.

Zielke, Hoff-Emden H, Pellarin M (2009) Ergebnisbeurteilungen stationärer medizinischer Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen auf der Basis des VEV-K als Grundlage für ein klinikinternes Benchmarking. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 85, 186-195.

Zielke M, Bischofberger B, Hoff-Emden H (2005) Stressbelastungen und Problembereiche bei Kindern und Jugendlichen im Vorfeld von stationären Rehabilitationsmassnahmen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 68, 30-50.

Zielke M, Ciric B (2006) Risikotypen bei arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmustern und deren Bedeutung für Krankheitsverläufe und Behandlungsergebnisse in der psychosomatischen Rehabilitation. In Müller-Fahrnow W, Hansmeier T, Karoff M (Hrsg) (2006) Wissenschaftliche Grundlagen der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (463-474). Pabst Science Publishers, Lengerich.

Zielke M. Leidig S (2006) KoBelA: Entwicklung und Validierung eines Fragebogens zur Erfassung der Kompetenzen und Belastungen am Arbeitsplatz. In Müller-Fahrnow W, Hansmeier T, Karoff M (Hrsg) (2006) Wissenschaftliche Grundlagen der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (193-206). Pabst Science Publishers, Lengerich.

Zielke M, Leidig S (2006) KoBelA: Entwicklung und Validierung eines Fragebogens zur Erfassung der Kompetenzen und Belastungen am Arbeitsplatz. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 72, 184-188.

Zielke M (2008) Versuch einer Systematik zur Klassifikation von Krankheitsschweregraden und Schwierigkeiten in der Behandlung von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen im stationären Setting. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 79, 3-7.

Zielke M (2008) Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung der arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster für nicht Erwerbstätige (AVEM-NE). DRV Bund (Hrsg) 17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium „Evidenzbasierte Rehabilitation – zwischen Standardisierung und Individualisierung“ (S. 108-110). DRV Schriften Band 77.

Zielke M (2011) Entwicklung und klinische Erprobung der Kieler Änderungssensitiven Symptomliste für den Bereich stationärer psychotherapeutischer Behandlungen (KASSL-Stationär) Aufsatz in Vorbereitung.